Referenten

Marco Agnetta
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand
Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft - Universität des Saarlandes

Marco Agnetta studierte Musikwissenschaft und Romanistik (2007–2011, Magister) sowie Übersetzen Italienisch/Spanisch/Französisch (2011–2014, Master of Arts) an der Universität des Saarlandes, wo er 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft wurde. Er ist derzeit nicht nur Wissenschaftlicher Mitarbeiter sondern auch Doktorand am Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft, mit einer Dissertation über 'Übersetzungsrelevante Herangehensweisen an das polysemiotische Gebilde  Zur interlingualen Transformation italienischer, französischer und deutscher Opernlibretti.'

Schwerpunkte:

  • Polysemiotische Gebilde (Opern, Sitcoms etc.) und Übersetzen
  • Intersemiotisches Übersetzen
  • Hermeneutik und Kreativität
  • open access in den Geisteswissenschaften
  • Übersetzung von Diminutiv-/Augmentativ- und Pejorativsuffixen in romanischen und deutschen Texten

8.-9.6. Saarbrücken

Dr. Anne Baillot
Expertin für Digitaltechnik in den Geisteswissenschaften
Centre Marc Bloch, Berlin

Dr. Anne Baillot studierte Germanistik und Philosophie an der École Normale Supérieure zwischen 1995 und 1999. 2002 promovierte sie zum Thema "Entstehung und Rezeption von Solgers ästhetischem Denken zwischen 1800 und 1830" in Germanistik an der Universität Paris-8 Saint-Denis unter der Leitung von Prof. Michel Espagne. Nach Stipendien der Studienstiftung des Abgeordnetenhauses von Berlin und des DAAD ist sie 2005 im Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen worden.  Zwischen Juni 2010 und Januar 2016 leitete sie im Rahmen dieses Programms die Nachwuchsgruppe „Berliner Intellektuelle 1800-1830“ am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2013 ist Dr. Anne Baillot mitglied im wissenschaftlichen Beirat der wissenschaftlichen Blogportale hypotheses. Und seit Februar 2016 ist sie Expertin für Digitaltechnik in den Geisteswissenschaften (Centre Marc Bloch, Berlin und Inria, Paris)

Schwerpunkte:

  • Deutsche Ideen- und Literaturgeschichte von der Aufklärung bis zur Restauration
  • Edition und Kommentar von Briefwechseln
  • Antike-Rezeption in Europa im 18.-19. Jhdt; Geschichte der Übersetzung
  • Französisch-deutsche Kulturtransfer
  • Digital Humanities

1.6.  Berlin

Dr. Achim Bonte
Stellvertretender Generaldirektor
Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

Dr. Achim Bonte studierte Germanistik und Geschichte in Mannheim, Freiburg im Breisgau und Basel. Nach der Promotion war er seit 1996 als Fachreferent und seit 1998 als Abteilungsleiter an der Universitätsbibliothek Heidelberg tätig. Seit 2006 ist er Stellvertretender Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).

Arbeitsschwerpunkte : (Auswahl)

  • Koordination der Abteilungen Informationstechnologie, Benutzung und Information, Sammlungen, Deutsche Fotothek und Musikabteilung
  • Entwicklung der Digitalen Bibliothek
  • Open Access-Beauftragter

08.11. Dresden

Prof. Dr. Wolfgang Bunzel
Leiter der Brentano-Abteilung im Frankfurter Goethe-Haus
Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main

Prof. Dr. Wolfgang Bunzel leitet die Brentano-Abteilung im Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift und koordiniert in dieser Funktion die historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Werke und Briefe Clemens Brentanos. Daneben lehrt er Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und ist seit Mitte 2014 einer der beiden Geschäftsführer der Trägergesellschaft Brentano-Haus Oestrich-Winkel gemeinnützige GmbH.

Schwerpunkte:

  • Medienwissenschaft, Medientheorie, Mediengeschichte
  • Historische Anthropologie
  • Intertextualität
  • Genderforschung
  • Romantik
  • Biedermeier, Vormärz, Junges Deutschland
  • Realismus, Naturalismus
  • Jahrhundertwende, Expressionismus, Neue Sachlichkeit
  • Literatur im 20./21. Jahrhundert, Exilliteratur, Literatur seit 1945
  • Editionen und Editionsphilologie
  • Gattungsgeschichte und Gattungstheorie
  • Produktions-, Rezeptions-, Wirkungsforschung
  • Poetik und Ästhetik

6.12. Halle-Wittenberg

Dr. Ursula Caflisch-Schnetzle
Wissenschaftliche Abteilungsleiterin an der Universität Zürich
Universität Zurich

Dr. Ursula Caflisch-Schnetzle studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Literaturkritik an der Universität Zürich und promovierte 1989. Sie ist seit 2012 Kuratorin der Sammlung Johann Caspar Lavater und lehrt seit 2014 an der Universität Zurich.

Schwerpunkte :

  • Leben, Werk und Wirken Johann Caspar Lavaters
  • Dichterisches Werk und Briefe von Johann Heinrich Füssli, Felix Hess, Johann Wolfgang von Goethe, Jakob Michael Reinhold Lenz, Johann Georg Sulzer, Emanuel Swedenborg
  • Pietismus / Aufklärung / Sturm und Drang
  • Diariums- und Autobiografie Forschung
  • Kommunikationsnetze und -systeme im 18. Jahrhundert
  • Der Briefroman im 18. Jahrhundert
  • Editionswissenschaft

6.12. Halle-Wittenberg

Tibault Clérice
pädagogischer Leiter
Ecole des chartes

Nach einem Bachelor in klassische Literatur  studierte Tibault Clérice  Geschichte und Anthropologie an der l’EHESS. Dort wird sein Interesse für die „digital humanities“ geweckt, darum wechselte er sein Studiengang zum „Digitale Technologien für die Geschichte“ an der Ecole Nationale des Chartes. Nach seinem Master, arbeitet an der Universität Leipzig als Forscher zu Fragen der automatischen Sprachverarbeitung und zur Entwicklung neuer Web-Tools, die auf offene Daten ausgerichtet sind. Er ist derzeit pädagogischer Leiter an der Ecole Natonale des Chartes. Und parallel zu seinen Aktivitäten in den digitalen Geisteswissenschaften, arbeitete er an seiner Doktorarbeit an der Universität Lyon 3.

23.11. Göttingen

Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Humboldt-Professorin für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Von 1988 bis 1995 studierte Prof. Dr. Elisabeth Décultot Germanistik (Nebenfach: Romanistik) an der Ecole Normale Supérieure (Paris), an der Sorbonne, an der Freien Universität Berlin und an der Universität Göttingen. 1995 Promovierte sie an der Université Paris 8 mit ihrer Dissertation: „Le discours sur la peinture de paysage dans le romantisme allemand. Fondements et enjeux d'un débat esthétique autour de 1800“. Seit Februar 2015 ist sie Humboldt-Professorin am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Schwerpunkte:

  • Geschichte der Kunsttheorie, Kunstgeschichtsschreibung und Ästhetik vom 17. bis zum 19. Jahrhundert
  • Untersuchung der gelehrten Lese- und Schreibpraktiken der frühen  Neuzeit, insbesondere der Geschichte des Lesens und Exzerpierens
  • Deutsche Literatur der Klassik und Romantik im europäischen Kontext

6.12. Halle-Wittenberg

Marie-Luce Demonet
Professor Emeritus für Französisch und alte Literatur
Universität von Tours

1951 geboren, Marie-Luce Demonet erhielt 1972 ihr „Agrégation „ nach einem Studium im Fach neuere Literatur. Sie ist spezialisiert auf die Beziehungen zwischen Literatur, Sprachen und Theorien des Zeichens der Renaissance. Von 2005 bis 2015 ist sie leitendes Mitglied des Instituts Universitaire de France und im Januar 2011 erhält sie die Insignien des „chevalier de la Légion d’Honneur“. Seit 2001 unterrichtet sie Französisch und alte Literatur an verschiedenen Universitäten : Aix-en-Provence, Clermont-Ferrand, Poitiers und Tours. 2016 wurde sie Professor Emeritus der Universität von Tours. Marie-Luce Demonet ist auch ein Pionier auf dem Gebiet der Digital Humanities:  im Zentrum für Graduiertenstudien der Renaissance, 2003, schuf sie das Programm "Humanistische Virtuelle Bibliotheken", um die Grundtexte der europäischen Renaissance zu veröffentlichen.

Schwerpunkte :

  • Geschichte der linguistischen Theorien
  • Literarische Gattung
  • Elektronisches Publizieren
  • Sprachphilosophie

23.11. Göttingen

Dr. Denis Eckert
Forschungsdirektor
Centre Marc Bloch, Berlin

Dr. Denis Eckert absolvierte ein Bachelor-Studium in Geschichte und Geographie, bevor er seine Agrégation 1986 erhielt. Er promovierte 1992 im Fach Geographie an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Er entwickelt derzeit neue Forschungen über die zeitgenössische Ukraine: die Migration von hochqualifizierten Menschen, der Prozess der Grenzübergänge. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates am Leibniz-Institut für Länderkunde in Deutschland und ist seit 2016 Forschungsdirektor am Centre Marc Bloch in Berlin.

Schwerpunkte:

  • Territoriale Dynamik in Russland
  • Prozess der Entwicklung der großen russischen Metropolen
  • Kartographie und Visualisierung von räumlichen Daten

1.6. Berlin

Prof. Dr. Martin Emmer
Professor für Publizistik- und Kommunikationswissen­schaft
Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Martin Emmer studierte ab 1991 Kommunikationswissenschaft, Politologie und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wechselte 1993 an die Freie Universität Berlin, wo er 1997 bei Hans-Jürgen Weiß und Armin Scholl seinen Magister machte. 2004 promovierte er mit seiner Dissertation „Politische Mobilisierung durch das Internet?“, deren wurde mit dem Dissertationspreis 2005 der Commerzbank-Stiftung ausgezeichnet. Nach einigen Lehrstuhlvertretungen ist er seit 2011 Professor für Publizistik- und Kommunikationswissen­schaft am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin.

Schwerpunkte:

  • Mediennutzung
  • Nutzung von Online-Medien, Social Media etc.
  • Computervermittelte Kommunikation (Internet/Online-Medien/Web 2.0)
  • Medienwandel
  • Politische Online-Kommunikation
  • Politische Medienwirkungen
  • Kampagnen und Wahlkämpfe, insbes. unter Einsatz von Internet-/Online-Medien
  • Medien und Kommunikation in Afrika bzw. Entwicklungsländern

14.12. Berlin

Prof. Dr. Gregor Falk
Direktor des Instituts für Geographie und ihre Didaktik
Pädagogische Hochschule Freiburg

Prof. Dr. Gregor Falk studierte Geografie, Politik und English an der TU und FU Berlin. Danach studierte er Geografie auf Lehramt an der Freie Universität Berlin aber er entschied sich später für ein Promotion (2001) im Fach Geografie mit seiner Dissertation: "Die Paläogeomorphologie ausgewählter Standorte an der schleswig- holsteinischen Nordseeküste im Früh- und Mittelholozän“. Er arbeitet seit 2005 als Professor für Physische Geographie und Didaktik an der PH-Freiburg und ist auch seit 2012 Direktor des Instituts für Geographie und ihre Didaktik.

Schwerpunkte :

  • Landnutzungs- und Klimawandel
  • Geomorphologie und Aspekte der Mensch-Umwelt Interaktion
  • Bildung und Gesellschaft in globalen Kontexten
  • Außerschulische Lernorte
  • Digitale Bildung im GU

23.11. Freiburg

Dr. Alexandre Gefen
Forschungsleiter
Centre d’Étude de la Langue et de la Littérature Française (CNRS-Université Paris 4)

Dr. Alexandre Gefen studierte die neuere Literatur und promovierte an der université Paris 4 -Sorbonne. Von 2006 bis 2012 war er Dozent an der Universität Bordeaux 3 für französische Literatur des 20. Jahrhundert. Danach arbeitete er ab 2013 an dem Centre d'étude de la langue et de la littérature française der université Paris Sorbonne-Paris IV. 2017 begann er an der THALIM (Théorie et histoire des arts et des littératures de la modernité) der université Paris 3 Sorbonne Nouvelle zu arbeiten. Er ist auch Leiter der Nouvelle Revue Esthétique (PUF), Gründer von Fabula.org. Parallel zu seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten ist Dr. Alexandre Gefen auch Kritiker (The Literary Magazine).

Schwerpunkte:

  • Literaturtheorie (Fiktion, Darstellung, Emotionen)
  • Moderne Literatur (1980-heute)
  • Amateurschriften
  • Digital Humanities (digitale Kulturen, Netzwerk-Literatur, elektronisches Publizieren, quantitative Analyse)

8.-9.6. Saarbrücken

Prof. Dr. Annette Gerstenberg
Professorin - Französische und Italienische Sprachwissenschaft
Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Annette Gerstenberg studierte mittleren und neueren Geschichte, Romanistik (Italienisch) sowie Geographie. Danach promovierte sie im Fach Romanistik an der Universität des Saarlandes 2003. 2009 erhielt sie ihr Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2014 bis April 2017 war sie Studiendekanin des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften an der FU Berlin. Sie ist derzeit Universitätsprofessor für italienische und französische Sprachwissenschaft an der FU Berlin.

Schwerpunkte:

  • Sprache im höheren Lebensalter, Korpus LangAge
  • Grammatikalisierung
  • Korpuslinguistische Methoden in Synchronie (gesprochene Sprache) und Diachronie
  • Textdaten Romanistik
  • Fachtexttraditionen und Sprachwandel

8.-9.6. Saarbrücken

Dr Herbert Grüttemeier
Beauftragter der Internationalen Beziehungen
INIST-CNRS

Dr. Herbert Grüttemeier studierte Mathematik in Deutschland, bevor er nach Marseille zog, wo er im Fach Mathematik promovierte. Er ist derzeit wissenschaftlicher Ingenieur bei CNRS und Beauftragter für internationale Beziehungen bei INIST(Institute of Scientific and Technical Information). In dieser Funktion leitet er Projekte und Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern, in den Bereichen Open Access und Forschungsdaten. Er vertritt das CNRS in internationalen Versammlungen und  Ausschüsse, wie zum Beispiel ICSTI (International Council for Scientific Information), an dem er Präsident war.

1.6. Berlin

Dr. Esa Christine Hartmann
Professor für Literatur und Übersetzung
Universität Straßburg

Dr. Esa Christine Hartmann lehrt deutsche Literatur und Übersetzung und an der Universität Straßburg. Ihre aktuelle Forschung widmet sich dem genetischen Ansatz von Übersetzungsstudien und mehrsprachiger Schöpfung. Sie ist Mitglied der Studiengruppe "Europäische Mehrsprachigkeit" (LILPA) der Universität Straßburg und assoziiertes Mitglied des Teams Multilingualism, Translation, Creation des ITEM / CNRS.

Schwerpunkte :

  • Weltliteratur
  • Literarische Theorie
  • Soziolinguistik

23.11. Freiburg

Katrin Herms
Lehrbeauftragte für internationale Studierende
Universität des Saarlandes

Katrin Herms studierte Journalistik und Anglistik/Amerikanistik an der Technischen Universität Dortmund und Redaktionsvolontariat bei dem französischen Hörfunksender Euradionantes. 1987 ist sie Absolventin des trinationalen Masterprogramms „Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ der Universitäten Saarbrücken, Metz und Luxemburg. Danach arbeitete sie als freie Journalistin unter anderem für den WDR, SR2 Kulturradio, die Deutsche Welle und das Korrespondentennetzwerk N-OST. Von 2012 bis 2013 arbeitete sie als Studentische Hilfskraft am Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus. Seit 2015 unterrichtet sie Deutsch als Fremd­sprache, zunächst für Kinder und Jugendliche aus Syrien, Eritrea und Afghanistan. Derzeit ist sie Lehrbeauftragte für internationale Studierende an der Universität des Saarlandes und für französische Schüler am DFG in Saarbrücken. Nebenbei Tätigkeiten im Bereich PR und Veranstal­tungsorganisation.

8.-9.6. Saarbrücken

Christoph Hornung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg (Fachinformationsdienst)

Christoph Hornung studierte an der Universität Würzburg: Abschluss des Magister Artium in den Fächern Iberoromanische Philologie/Galloromanische Philologie/Neuere deutsche Literaturgeschichte. Von 2009 bis 2016 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg (Lehrstuhl für Spanische und Französische Literaturwissenschaft, Prof. Dr. Gerhard Penzkofer). Seit Juni 2016 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Staats-und Universitätsbibliothek Hamburg (Fach­infor­mationsdienst Romanistik). Sein Promotionsprojekt : 'Auf der Suche nach einer neuen Sprache. Federico García Lorcas Lyrik im Zeichen einer produktiven Sprachkrise'.

8.-9.6. Saarbrücken

Prof. Dr. Wolfram Horstmann
Direktor der Universitätsbibliothek
Universität Göttingen

Prof. Dr. Wolfram Horstmann studierte Biologie  an der Universität Bielefeld und arbeitete ab 1998 an digitalen Anwendungen für die Lehre in den Neuro- und Kognitionswissenschaften. 2004 Promovierte er im Fach Biologie an der Universität Bielefeld mit seiner Dissertation: „Explaining Brains by Simulation“. Von 2007 bis 2011 war er Chief Information Officer für Wissenschaftliche Information an der Universität Bielefeld / Universitätsbibliothek Bielefeld und von 2011 bis 2014 Vizedirektor mit dem Schwerpunkt Digitale Bibliothek und Informationstechnologien an den Bodleian Libraries der Universität Oxford. Seit 2014 ist er Direktor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und maßgeblich an der Entwicklung der digitalen Strategie der Universität Göttingen beteiligt. 2017 ist zum Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin ernannt worden.

23.11. Göttingen

Dr. Jana Kittelmann
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der MLU Halle-Wittenberg
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dr. Jana Kittelmann studierte die Neuere Deutsche Literatur, Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2009 Promovierte sie im Fach Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität Berlin. Seit April 2015 ist sie  Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alexander von Humboldt-Professur für Neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

Schwerpunkte:

  • Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Briefkultur und Briefliteratur
  • Editionsphilologie
  • Gartenkunst und Literatur

6.12. Halle-Wittenberg

Fabienne Klos
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sprachen und Mehrsprachigkeit
Universität des Saarlandes

Von 2010-2015 studierte Fabienne Klos Spanisch und Englisch auf Lehramt. von 2011 bis 2014 arbeitete sie als Studentische Hilfskraft in der Fachrichtungsbibliothek Romanistik der UdS. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Sprachen und Mehrsprachigkeit (ISM) der Universität des Saarlandes.

Schwerpunkte:

  • Mehrsprachigkeit
  • Fremdsprachendidaktik
  • Sprachlehr- und -lernforschung
  • Soziolinguistik

8.-9.6. Saarbrücken

Dr. Mareike König
Abteilungsleiterin Digital Humanities
DHI/IHA - Deutsches Historisches Institut Paris

Dr. Mareike König studierte Geschichte, Germanistik und Politische Wissenschaften in Paris und Hambourg. 1999 Promovierte Sie im Fach moderne Geschichte an der Universität Rostock mit ihrer Dissertation « Deutschlandperzeption und Europadebatte in Le Monde und Le Figaro 1950-1954». Seit 2001 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHIP und seit 2006 ist sie Leiterin der Bibliothek am DHIP. Seit 2010 ist Dr. Mareike König auch Leiterin der Abteilung für die Geschichte des 19. Jahrhundert  und seit 2015 Leiterin der Abteilung für Digital Humanities.

Schwerpunkte:

Dr. Ilas Körner-Wellershaus
Stellvertretender Vorsitzender
Ernst Klett Verlag

Dr. Ilas Körner-Wellershaus studierte Vergleichende Religionsgeschichte, Alte Geschichte, Politik und Kunstgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen bevor er 1993 an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promovierte. Von 2007 bis 2014 war Dr. Ilas Körner-Wellershaus Verlagsleiter für die Programmbereiche Deutsch, Erdkunde und Geschichte im Ernst Klett Verlag, die am Standort Leipzig angesiedelt sind.  In der davor liegenden Zeit als Projekt- und Programmleiter Geschichte, Ethik, Philosophie wirkte er an der Entwicklung erster digitaler Lernmedien in diesem Fachbereich mit; so erschien 2002 „Religiopolis“, ein mehrfach preisgekröntes Lernspiel zum Dialog der Religionen. Derzeit ist er in der Geschäftsleitung des Ernst Klett Verlag (Stellvertretender Vorsitzender)  zuständig für die Bereiche Urheberrecht und Kommunikation. 

23.11. Freiburg

Prof. Dr. Gerhard Lauer
Professor für Digital Humanities
Universität Basel

Gerhard Lauer studierte an den Universitäten Saarbrücken, Tübingen und München Germanistik, Philosophie, Deutsch als Fremdsprache, Musikwissenschaft und Judaistik. 1992 schloss er bei Wolfgang Frühwald in München seine Dissertation zur Wissenschaftsgeschichte des Exils ab. 2000 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit zum Judentum und seiner Literatur in der Frühen Neuzeit.  Nach zehn Jahren in München wurde er 2002 auf einen Lehrstuhl für Deutsche Philologie nach Göttingen berufen. Er ist Mitbegründer des Göttinger Zentrums für Digital Humanities an der Universität Göttingen. 2017 wurde er an die Universität Basel berufen und ist dort Professor für Digital Humanities.

 Schwerpunkte:

  • Literaturgeschichte
  • Digital Humanities
  • Kognitive Literaturwissenschaft

6.12. Halle-Wittenberg
23.11. Göttingen

Dr. Jürgen Luh
Direktoren am Research Center Sanssouci
Research Center Sanssouci, Potsdam

Jürgen Luh, geboren 1963, ist ein deutscher Historiker. Seit 2008 ist er leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ressort Wissenschaft und Forschung in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) für Wissenschaft und Forschung zuständig und seit 2016 einer von zwei Direktoren am Research Center Sanssouci für Wissen und Gesellschaft (RECS). Vorher war er unter anderem Mitarbeiter der Professur für Landesgeschichte an der Universität Potsdam mit dem Schwerpunkt Brandenburg-Preußen.

 Schwerpunkte:

  • Geschichte des Heiligen Römischen Reiches,
  • Militärgeschichte
  • Brandenburgisch-preußische Geschichte

6.12. Halle-Wittenberg

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller
Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik
TU Berlin

Prof. Dr.-Ing Sebastian Möller wurde 1968 geboren und studierte Elektrotechnik an den Universitäten in Bochum, Orléans (Frankreich) und Bologna (Italien). Er promovierte an der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 1999 mit einer Arbeit zur Beurteilung und Vorhersage von Sprachqualität in kommunikationstechnischen Systemen. Von 1994 bis 2005 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Hochschuldozent am Institut für Kommunikationsakustik (IKA) der  Ruhr-Universität Bochum und arbeitete dort im Bereich der  Sprachsignalübertragung, der Sprachtechnologie und Kommunikationsakustik, sowie zu Aspekten der Qualität sprachbasierter Systeme. Von 2005 bis 2015 arbeitete er an den Telekom Innovation Laboratories (einem Institut der Technischen Universität Berlin). Im April 2007 wurde er zum Universitätsprofessor für das Fachgebiet "Quality and Usability" an der TU Berlin berufen. Von 2015 bis 2017 war er Prodekan für Forschung der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin, und seit April 2017 ist er Dekan dieser Fakultät.

Schwerpunkte:

  • Qualität von Sprach- und Videoübertragungen und Gaming
  • Usability sprachbasierter und multimodaler Dienste
  • Modellbasierte Vorhersage von Qualität und Usability
  • Multimodale und mobile Interaktion
  • Sprachsignalverarbeitung und Sprachtechnologie
  • Usable Security und Privacy

14/12 Berlin

Julia Montemayor
Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Romanische Sprachwissenschaft
Universität des Saarlandes

Julia Montemayor  studierte Französischen Kulturwissenschaft und Interkulturellen Kommunikation, Spanischen Philologie und Betriebswirtschaftslehre und später noch Deutsch als Fremdsprache. Seit 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft bei Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann. Ihr Promotionsprojekt : 'Indigene Sprachen in Mexiko. Eine sprecherzentrierte Studie zur Vitalität des yukatekischen Maya, im Druck)

Schwerpunkte:

  • Soziolinguistik des Spanischen und Französischen, insbesondere Spanisch in Amerika, Regional- und Minderheitensprachen, indigene Sprachen
  • Sprachbewusstsein, (Sprach-) Einstellungen und Identitätsentwürfe
  • Sprachpolitik und Normdiskussion in Hispanophonie und Frankophonie
  • Varietäten- und Kontaktlinguistik
  • Medienlinguistik (Mediensprache und Medienkommunikation)
  • Fremdsprachendidaktik
  • Angewandte Linguistik

8.-9.6. Saarbrücken

Prof. Dr. Claudine Moulin Moulin
professeur de Philologie allemande ancienne
Université de Trèves

Prof. Dr. Claudine Moulin studierte Germanistik und Anglistik in Brüssel und Bamberg. 1989 promovierte sie in Bamberg. 1999 erhielt sie ihr Habilitation. Von 2002 bis 2003 hatte sie den Lehrstuhl für Sprachwissenschaft und Luxemburgistik an der Université du Luxembourg und von 2005 bis 2008 war sie Gastprofessor an der Université du Luxembourg. Seit 2003 ist sie Inhaberin der C4-Professur für Ältere Deutsche Philologie (Sprachgeschichte mit Schwerpunkt im Deutsch des Mittelalters) an der Universität Trier und wissenschaftliche Leiterin des "Kompetenzzentrums für Elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften" (Trier Center for Digital Humanities).

Schwerpunkte:

  • Historische Sprachwissenschaft
  • Manuscript Studies
  • Dialektologie
  • Digital Humanities

23.11. Göttingen

Dr. Ulrike Mühlschlegel
Referatsleiterin
Ibero-Amerikanisches Institut in Berlin

Dr. Ulrike Mühlschlegel studierte Spanischen und Portugiesischen Philologie sowie Politikwissenschaft an der Universität Trier. Sie promovierte zum Dr. phil. 1999 an der Universität Göttingen mit einer Arbeit zur spanischen und portu­giesischen Lexikographie im 17. und 18. Jahrhundert. Von 2001 bis 2007 war sie  Fachreferentin für Spanien, Mexiko, Uruguay und die Karibik in der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts und seit 2007 Referatsleiterin Benutzung in der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts. Seit 1998 lehrt sie zur spanischen und portugiesischen Sprachwissenschaft an den Universitäten Göttingen, Berlin (HU) und Potsdam.

Schwerpunkte:

  • Sprachkontaktforschung
  • Geschichte der Lexikographie
  • Kommunikation / Neue Medien
  • Areallinguistik der iberoromanischen Sprache

8.-9.6. Saarbrücken

Tanya Nayeri Gilani
Projektassistentin
Universität Mainz

2016 erhielt Tanya Nayeri Gilani einen Master in Übersetzung Englisch / Spanisch an der Universität Mainz. Seit Oktober 2016 arbeitet sie als wissenschaftlicher Mitarbeiterin von Prof. Martina Schrader-Kniffki am Institut für Spanische und Portugiesische Philologie und Übersetzung an der Universität Mainz. Sie arbeitet unter anderem an dem Projekt "Sprachgeschichte des amerikanischen Spanisch in Ego-Doku­menten: Analysen von Gerichtsakten indigener Sprecher des Spanischen in Oaxaca, Mexiko (17.-20. Jahrhundert)" in dieser Abteilung. Seit 2016 ist sie Projektassistentin im Rahmen des DAAD-Programms zwischen den Partnern der Universität Mainz und der Universidad Intercultural de Chiapas in Mexiko

8.-9.6. Saarbrücken

Vera Neusius
Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Romanische Sprachwissenschaft
Universität des Saarlandes

Von 2007 bis 2013 studierte Vera Neusius Romanistik und klassischen Philologie an der Universität des Saarlandes. Ab 2009 und bis 2013 arbeitete sie als Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft bei Prof. Claudia Polzin-Haumann. Sie machte während des schuljahres 2010/11  einen Auslandsaufenthalt als Fremdsprachenassistentin in Avranches, Frankreich. Und seit 2013 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für romanische Sprachwissenschaft. Dabei schreibt sie ihre Dissertation zum sprachpflegerischen und laienlinguistischen Diskurs in Deutschland und Frankreich bei Prof. Claudia Polzin-Haumann.

 Schwerpunkte:

  • Soziolinguistik des Französischen und Spanischen
  • Sprach(en)politik und Sprachpflege
  • Laienlinguistik
  • Diskurslinguistik
  • Angewandte Linguistik
  • Medienlinguistik
  • Fremdsprachendidaktik

8.-9.6. Saarbrücken

J-Prof. Dr. habil. Elton Prifti
Juniorprofessor für Romanische Sprach- und Medienwissenschaft
Universität Mannheim

2011 J-Prof. Dr. habil. Elton Prifti promovierte an der Universität Potsdam mit seiner Dissertation : Italoamericano. Italiano e inglese in contatto negli USA. Linguistica variazionale diacronica. Seit 2012 ist er Gastdozent an der Università per Stranieri di Siena (Italien) und an der Università degli Studi della Calabria (Italien). Im Juli 2015 erhielt er seine Habilitation an der Universität des Saarlandes (venia legendi: Romanische Philologie). Seit Februar 2013 ist er Juniorprofessor für Romanische Sprach- und Medienwissenschaft an der Universität Mannheim. Seit 2015 ist er auch Kooperationspartner des Langzeitprojekts Lessico Etimologico Italiano (LEI)

8.-9.6. Saarbrücken

PD Dr. Nanette Rißler-Pipka
Lehrstuhlvertretung für Romanische Philologie
Universität Tübingen

Nanette Rißler-Pipka studierte Literaturwissenschaft, Romanistik und Wirtschaftswissenschaft in Siegen und Orléans. Sie promovierte 2003 mit einer Arbeit zum Thema: Das Frauenopfer in der Kunst und seine Dekonstruktion. Von 2014 bis 2016 arbeitete sie als Privatdozentin für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. PD. Dr Rißler-Pipka ist seit April 2017 Vertretung der Professur für Romanische Philologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Schwerpunkte:

  • Intermedialität
  • Text-Bild-Beziehungen in verschiedenen historischen und kulturellen Kontexten
  • Autorschaft und Stil
  • Digitale Bild- und Textanalyse.
Jan Rohden
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Universiäts- und Landesbibliothek Bonn

Jan Rorhden studierte an den Universitäten Bonn und Florenz Deutsch-Italienische Studien/Studi Italo-Tedeschi. Von 2012 bis 2016 arbeitetet er als  Wissenschaftliche Hilfskraft Universität Bonn (Lehrstuhl für Vergleichende Romanistische Literaturwissenschaft / Mediävistik der Universität Bonn, geleitet von Prof. Dr. Michael Bernsen) und seit April 2016 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitäts-und Landesbibliothek Bonn (Fachinfor­ma­tions­dienst Romanistik). Derzeit arbeitet er an sein Promotionsprojekt: ‚Fare la propria vita, come si fa un'opera d'arte‘: Literarische Lebensentwürfe der europäischen Jahrhundertwende im Spannungsfeld von Leben und Kunst. Eine Untersuchung über Joris-Karl Huysmans, Gabriele D’Annunzio, Oscar Wilde und Hugo von Hofmannsthal.

8.-9.6. Saarbrücken

Dr. Laurent Romary
Forscher, Spezialist im Bereich Computerlinguistik
Centre Marc Bloch, Berlin

Dr. Laurent Romary promovierte 1989 im Fach Computerlinguistik. Seit mehreren Jahren leitet er das Labor- und Dialogforschungsteam des Loria-Labors und war an verschiedenen Projekten zum Thema Mensch-Maschine-Dialog, mehrsprachiges Dokumentenmanagement und sprachliche Ingenieurwissenschaften beteiligt. Seit 2011 ist er Leiter des DARIAH (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities)  und seit 2016 ist er auch Vorsitzender des Technischen Komitees 37 der International Organization for Standardization, ISO. (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities).

Schwerpunkte :

  • Mensch-Maschine-Dialog
  • Sprachdatenmodellierung
  • Automatisches Verständnis von Texten auf Französisch

1.6. Berlin

Univ.-Prof. Dr. Martina Schrader-Kniffki
Professorin für Spanische und Portugiesische Sprach- und Translationswissenschaft
Universität Mainz/Germersheim

Univ.-Prof. Dr. Martina studierte Romanistik, Germanistik und Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Frei­burg und der Freien Universität Berlin. 2003 promovierte sie an der Universität Bremen mit einer Dissertation zum Thema "Spanisch –zapo­tekische Bitt- und Dankeshandlungen. Sprachkontakt und Höflichkeit in einer amerindischen Kultur Mexikos". 2009 erhielt sie ihre Habilitation zum Thema "Sprachliche Wirklichkeitskonstruktion und Bedeutungskonsti­tution im kolonialen Portugiesischen des amazonischen Raumes, Analysen der administrativen Korrespondenz zwischen Grão Pará/ Maranhão und Portugal (17.-18. Jahrhundert)". Seit 2013 ist sie Professorin für Spanische und Portugiesische Sprachwissenschaft und Translations­wissenschaft am FB 06 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Schwerpunkte :

  • Sprachkontakt
  • Pragmatik/Höflichkeitsforschung
  • Amerindische Sprach- und Translations­wissen­schaft
  • Sprachgeschichte und Schriftlinguistik ‚von unten’, Missionarslinguistik
  • Sprachpolitik
  • Lin­gu­is­tische Diskursanalyse

8.-9.6. Saarbrücken

Joachim Sené
Informatiker u. Schriftsteller, Paris

Nach dem Studium der Informatik ist Joachim Séné zunächst in eben diesem Bereich tätig, entschließt sich dann aber zu einer freiberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller. Unter dem Einfluss von tierslivre und remue.net experimentiert er seit 2004 mit dem Medium des Blogs und publiziert seine literarischen Texte digital. Auf seiner eigenen Webseite Fragments, chutes et conséquences, die mit dem frei zugänglichen Web-Content-Management-System SPIP erstellt wurde, wird die gewählte literarische auch von der verwendeten Skript-Sprache beeinflusst. Joachim Séné arbeitet an der Schnittstelle von digitaler und analoger Publikation, bündelt er seine Blogs nach Überarbeitung doch auch in Buchform. Er erstellt und betreut des Weiteren der Literatur gewidmete Internetauftritte.

Publikationen (Auswahl) :

  • La Crise suivie de Je ne me souviens pas, Publie.net 2017.
  • Arthur Maçon, Publie.net 2012.
  • C‘était, Publie.net 2011/12.
  • Sans, Publie.net 2010.
  • Roman, Publie.net 2009.
  • Hapax, Publie.net 2008.
Prof. Dr. Caroline Sporleder
Professor für Digital Humanities
Göttingen Center for Digital Humanities

Prof. Dr. Caroline Sporleder studierte Computerlinguistik, Anglistik & Geschichte an der Universität Bielefeld. 2003 Promovierte sie im Fach Informatik an der University of Edinburgh. Von September 2012 bis September 2015 war sie Professor für Digital Humanities an der Universität Trier. Seit Oktober 2015 ist sie Professor für Digital Humanities an der Univesität Göttingen.

Schwerpunkte:

  • Text Mining for Digital Humanities
  • Computational semantics and discourse processing
  • Machine learning and statistical modelling for NLP
  • Computational approaches to figurative and creative language
  • Multi-lingual language processing

23.11. Göttingen

Dr. Thomas Stäcker

Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Dr. Thomas Stäcker studierte Philosophiegeschichte und Latein an der TU Braunschweig, der University of Essex (England) und der Universität Osnabrück. 1994 promovierte er zum „Dr. phil.“ am Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften der Universität Osnabrück. Seit 2009 ist er Stellvertretender Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

 Schwerpunkte:

  • Organisation und strategische Entwicklung Integrierte Medienbearbeitung, Benutzung, Digitale Bibliothek
  • Digital Humanities
  • Akquise und Betreuung von Digitalisierungs- und Erschließungsprojekten

6.12. Halle-Wittenberg

Hannah Steurer
Mitarbeiterin am Lehrstuhl für französische Literaturwissenschaft
Universität des Saarlandes

Nach einem Studium der Romanistik und Germanistik arbeitete Hannah Steurer als Mitarbeiterin am Lehrstuhl für französische Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Derzeit arbeitet sie an ihrem Dissertationsprojekt zum Thema „Tableaux de Berlin. Der französische Blick auf Berlin von der Romantik bis zur Gegenwart“.

Schwerpunkte:

  • Narrativik
  • Französische Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts,
  • Literarische Schreibweisen der Stadt und insbesondere Berlins, Jean-Philippe Toussaint.

8.-9.6. Saarbrücken

Dr. Christoph Thyssen
Leiter der AG Fachdidaktik Biologie an der TU Kaiserslautern.
Technische Universität Kaiserslautern

Dr. Christoph Thyssen  studierte Biologie und Chemie bis 1997. Er arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt und der TU Kaiserslautern von 1997 bis 2002. 2002 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. H. Fukuzawa, Graduate School of Biostudies, Universität Kyoto bevor er 2004 promovierte mit einer Dissertation über Der CCM in C. reinhardtii - Isolation von Insertions-Mutanten als ein Ansatz zur Identifikation beteiligter Gene. Seit 2011 ist er Leiter der AG Fachdidaktik Biologie an der TU Kaiserslautern.

Schwerpunkte :

  • Didaktik
  • Digital Media
  • Augmented Reality
  • STEM
  • Molecular Biology

23.11. Freiburg

Dr. Peter Tischer
Leiter des Sprachenzentrums
Universität des Saarlandes

Dr. Peter Tischer studierte Romanistik, Amerikanistik und Rechtswissenschaften in Erlangen und Lille (Frankreich). 1992 promovierte er mit einer Arbeit über den Helden im französischen Comic (erschienen im Stauffenburg Verlag). Danach war er am Sprachenzentrum der Universität Erlangen-Nürnberg als Leiter des Sprachlabors an der WISO beschäftigt und hat u.a. für den dortigen Lehrstuhl für Auslandswissenschaft französische Sprachpraxis unterrichtet und Seminare über französische Kultur gegeben. Seit 1997 ist er Leiter des Sprachenzentrums der Universität des Saarlandes.

8.-9.6. Saarbrücken

Dr. Marc Vanhuele
Professor für Marketing
HEC Paris
Nach einem Bachelor in Kommunikationwissenschaft und einem MBA in Marketting an der Katholischen Universität Leuven, promovierte 1994 Dr. Marc Vanhuele in Los Angeles an der University of California. Von 1993 bis 2014 war er Associate Professor an der HEC Paris. Seit 2015 ist er Professor für Marketing an der HEC Paris und unterrichtet im Rahmen des MBA Programm. Er ist auch Stellvertretende Direktor der Schule und verantwortlich für das Digital Zentrum und für die Teilnahme von HEC an der Université Paris-Saclay.
 
Schwerpunkte:
  • Verbraucherverhalten
  • Konsumgüter
  • Wirksamkeit von Marketingaktionen
  • Kundenbeziehungsmanagement
  • Preisreaktionen
  • Quantitative Datenanalyse

11.12. München

Prof. Dr. rer.nat. habil. Gerhard Weber
Professor für Mensch-Computer Interaktion
Technische Universität Dresden

Nach dem Studium der Informatik wurde Prof. Dr. nat. rer. habil. Gerhard Weber 1989 an der Universität Stuttgart promoviert und habilitierte sich im Jahr 2000 an der Universität Magdeburg. Seit 1996 war er als Professor für Betriebssysteme und grafische Oberflächen am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz in Wernigerode tätig und wurde im Jahr 2000 zum Universitätsprofessor und Leiter des Arbeitsbereichs Human-Centered Interfaces der Christian Albrechts-Universität zu Kiel berufen. Seit 2007 leitet Gerhard Weber am Institut für Angewandte Informatik der TU Dresden die Professur für Mensch-Computer Interaktion. Die Arbeitsgruppe „Studium für Blinde und Sehbehinderte“, die sich unter seiner Leitung für Barrierefreiheit engagiert, wurde 2015 mit dem Preis zur Best Practice für Diversity an der TU Dresden ausgezeichnet.

Schwerpunkte :

  • Informatik und Inklusion
  • Assistive Technologien
  • Haptik und Multimodalität in der Mensch-Computer Interaktion

08/11 Dresden

Oliver Wicher
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Didaktik der romanischen Sprachen
Universität Paderborn

Olivier Wicher studierte Französisch und Geographie an der Universität Osnabrück, Danach, während des Schuljahres 2014-2015 arbeitete er als Fremdsprachenassistent in Le Mans, Frankreich. Seit Mai 2016 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Christoph Bürgel in der Didaktik der romanischen Sprachen an der  Universität Paderborn. Und seit Januar 2017 ist er Projektverantwortlicher für das Corpus de référence du français contemporain (CRFC). Er arbeitet auch gleizeitig an seine Dissertation : Die Lexikogrammatik französischer Vergangenheitstempora. Korpus - Kognition - Konstruktionsdidaktik (Arbeitstitel)

Schwerpunkte:

  • Fachdidaktik: Wortschatz- und Grammatikdidaktik, Sprechdidaktik, gebrauchsbasiertes Fremdsprachenlernen
  • Sprachwissenschaft: Verbalsemantik, Konstruktionsgrammatik, Korpuslinguistik
  • Schnittstellen: Korpusbasierter Fremdsprachenunterricht, Phraseodidaktik

8.-9.6. Saarbrücken